Radiofrequenzen erhöhen die Temperatur des Gewebes in der Haut und erwirken damit, dass sich das kollagene Bindegewebe zusammen zieht und neu bildet. Ist das kollagene Bindegewebe nicht gestrafft, entstehen Falten und Dellen (z.B. Cellulite) in der Haut. Die Anwendung mit Radiofrequenzen ist daher ideal für die  Straffung des gesamten Körpers, welcher durchs Alter, schädliche Einflüsse (wie z.B. Sonnenbrand oder Narben), schlechte Ernährung und auch massivem Übergewicht die Spannkraft verlieren kann.

Eine deutliche Verbesserung des Hautbildes mit Radiofrequenz. Ist meist sofort nach der Behandlung sichtbar, ein Endergebnis erhält man allerdings erst nach einer mehrmonatigen Behandlung.

Der Vorteil der Behandlung von Radiofrequenz

Die Behandlung bewirkt im Körper eine Straffung und Fettzellen werden reduziert. Die Wirkung geht also direkt auf die einzelnen Zonen und kann daher sehr gezielt eingesetzt werden. Zudem ist die Behandlung komplett schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen, so dass die Behandlung problemlos in den Alltag integriert werden kann.

Wichtig: Sind Unterspritzungen oder Fillings vorhanden, sollte keine Behandlung mit Radiofrequenz erfolgen! Durch eine Behandlung besteht das Risiko, dass es zu einer Auflösung kommt und auch eine negative Reaktion auf die Radiofrequenz kann eintreten.

Vor der Behandlung ist eine Beratung unabdingbar. So kann die Kosmetikerin mit der Kundin die Kontraindikations-Liste durchgehen, um so die bestmögliche Behandlung gewähren zu können.

Welche unterschiedlichen Arten gibt es bei Radiofrequenzen?

Die bipolaren Radiofrequenzen verwendet man, wenn es um kleinere Hautstraffungen oder Anti-Aging-Behandlungen im Gesicht, am Hals und am Dekolleté geht – also überall dort, wo die Haut dünn ist, da bipolare Radiofrequenzen nur bis zu 5mm in die Hautschicht eindringen können. Der Effekt dieser Methode entsteht durch die Erwärmung der Hautschicht, welche dann die natürlichen Prozesse der Haut anregen. U.a. wird Kollagen neu gebildet (zuständig für die Straffung der Haut) und die Haut ist ideal auf eine anschließende Behandlung vorbereitet (mit z.B. Hyaluron), da sie nun die Wirkstoffe besser aufnehmen kann.

Multipolare Radiofrequenzen werden überwiegend an Po und Oberschenkel, Bauch, Hüfte und den Oberarmen eingesetzt. Durch die Behandlung wird die Sauerstoffzufuhr im Körper erhöht, welche die Durchblutung und den Lymphfluß anregt. Passiert dies nicht, verhindern die Fettzellen den Abfluss der Lymphflüssigkeit. Diese stauen sich an und die Dellen in der Haut (Cellulite) entstehen. Eine Behandlung verbessert somit erheblich das Hautbild, vor allem, wenn eine normale Behandlung durch Massagerollen oder Tiefenwärmesystemen nicht mehr funktioniert. Multipolare Radiofrequenzen eignen sich daher bei leichten Dellen und Unebenheiten in der Haut, können aber keine Fettzellen bekämpfen. Lediglich der Zellmembran der Fettzellen wird durchlässiger, so dass die Zwischenzellflüssigkeit austreten kann.

Bei den tripolaren Radiofrequenzen werden in der Regel mindestens 3 Pole (für Gesichtsbehandlungen) bzw. 6 Pole (für die Anwendung am Körper) benötigt. Die Wirkungstiefe ist ca. die Hälfte des Abstands der einzelnen Pole.

Bei den Bi-, Tri- und Multipolaren Geräten sind die Elektroden und die Antenne im Handstück gegeneinander geschaltet.

Zur dritten Art gehören die monopolaren Radiofrequenzen, die bis zu 3cm tief in die Hautschichten eindringen können und daher ideal zum Abbau von Fettzellen und zur Bekämpfung von Cellulite eingesetzt werden. Begleitend zu dieser Behandlungsmethode wird nicht selten auch eine Vakuum-Massage angeboten. Bei der Vakuum-Massage wird die Durchblutung angeregt und innere Stoffwechselvorgänge aktiviert, die für die Fettablagerung zuständig sind. Die Kombination aus der Behandlung der monopolaren Radiofrequenzen zusammen mit der Vakuum-Massage verstärkt den Effekt noch.

Bei der monopolaren Methode wird mit einer Elektrode behandelt, die Gegenelektrode befindet sich unter dem Schulterblatt, in der Hand oder unter dem Unterschenkel der Kundin.